Todunglücklich? Mit diesen 8 Tipps bist du nie wieder unglücklich – Folge 013

Vermeide Stimmungstiefs, überwinde Trauer und fühl dich besser. Ich habe dir in dieser Folge 8 ultimative Tipps zusammen gestellt, wie du dich wieder gut fühlst, wenn du gerade todunglücklich bist. Glück ist kein Zufall. Mit diesem Tipps bekommst du deine positive Lebenseinstellung wieder zurück.

Todunglücklich?

Mit diesen 8 Tipps bist du nie wieder unglücklich – Folge 013

Heute möchte ich Dir gerne 8 Tipps nahelegen, um nie wieder unglücklich zu sein.

Ich vermute, es gibt mehrere Gründe, weshalb Dich dieses Thema interessieren könnte.

Vielleicht bist Du sogar aktuell unglücklich und würdest gerne wissen, was Du dagegen tun kannst.

Oder Du warst einmal sehr unglücklich, möchtest dieses negative Gefühl nie wieder erleben und überlegst, was Du nun anders machen kannst.

Vielleicht hast Du aber auch Angst davor, unglücklich zu werden und möchtest Dich gerne darüber informieren, was Du dagegen tun kannst.

Oder Du hast einfach nur Spaß an meinem Podcast und bist deshalb auch heute wieder dabei 🙂
Für jeden einzelnen dieser Gründe finden wir hier auf jeden Fall interessante und spannende Antworten.

Nun möchte ich Dir gerne meine 8 Tipps vorstellen, die Dir garantiert zu einer positiven Einstellung verhelfen werden.

Tipp 1 um nicht mehr todunglücklich zu sein:

Finde heraus, weshalb Du unglücklich bist und akzeptiere die Situation

Die ersten und wahrscheinlich wichtigsten Fragen, die Du Dir selbst stellen kannst sind „warum bin ich eigentlich unglücklich? Gibt es einen aktuellen Anlass oder liegt es an einer inneren Verstimmung?“

Angenommen, Du weißt sehr gut, was Dich aktuell unglücklich macht und was Deine auslösenden Faktoren sind, dann gilt auf jeden Fall: akzeptiere die Situation und nimm diese an!

Hast Du beispielsweise eine Reise gebucht, die kurz vorher abgesagt wurde, macht Dich das natürlich unglücklich. An dieser Stelle hilft es leider auch gar nicht, dagegen anzukämpfen, sondern diese Situation muss einfach akzeptiert und angenommen werden.

Als Coach höre ich sehr oft, dass Menschen zu mir sagen: „Aber ich möchte diese Emotion nicht, ich möchte gar nicht unglücklich sein!“ Doch das Ziel, wieder glücklich zu werden erreichst Du erst dann, wenn Du die aktuelle Situation annimmst.

Nur dann kannst Du auch etwas ändern. Denn wenn du weiterhin die Realität verweigerst, kommst Du nicht auf eine Lösung.
Du kannst es Dir vorstellen, als würde eine Faust das Problem fest umklammern.
Erst durch das Annehmen des Problems kann sich diese Faust öffnen und Kopf und Geist werden wieder frei.

Deshalb ist mein erster Tipp: Nimm die Situation erst einmal an, dass Du momentan unglücklich bist

Tipp 2 um nicht mehr todunglücklich zu sein:

Versuche die negative Situation durch eine andere Sichtweise positiv zu bewerten

Greifen wir noch einmal das Beispiel der gebuchten Reise auf.

Unerwartet und kurzfristig kommt eine Absage des Reiseveranstalters.

Natürlich findet man diese Situation für den ersten Moment total schrecklich. Jedoch handelt es sich hierbei lediglich um Deine Bewertung der Situation.

Ein sehr schönes und hierzu passendes Zitat eines antiken Philosophen besagt „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinung und Beurteilung über die Dinge“.

So gesehen gibt es also keine objektive Realität, sondern nur eine Art, die Situation zu beurteilen.

An dieser Stellte zu wissen, dass es auch Möglichkeiten gibt, einer derartigen Situation vielleicht auch Positives abgreifen zu können, ist sehr hilfreich.

Versuche also stets, einer negativen Situation etwas Positives abzugewinnen.

Tipp 3 um nicht mehr unglücklich zu sein:

Sei bereit, Dich von der Emotion zu lösen

Wenn wir eine bestimmte Emotion aufgenommen haben, sei es Wut oder Ärger, kommt es häufig vor, dass wir uns daran gewöhnen.

Du musst wissen, laut einer sehr interessanten Studie dauert keine Emotion länger als 90 Sekunden.

Dann sind sämtliche Hormone, welche diese Emotion beeinflusst haben aus dem Körper und es ist theoretisch möglich, in eine andere Emotion überzugehen. Alles was nach den 90 Sekunden kommt, ist für uns Gewohnheit.

Nehmen wir doch mal Kinder als Beispiel. In dem einen Moment sind sie tottraurig und weinen ganz stark und im nächsten Moment ist diese Emotion aber schon wieder weg und sie lachen.

Du solltest also versuchen, die Leichtigkeit, die uns Kinder vorleben, in Dein eigenes Leben zu integrieren.

Da Du jetzt weißt, dass eine Emotion nur 90 Sekunden anhält, kannst Du dich also innerhalb kürzester Zeit wieder davon lösen und möglicherweise gegen eine andere, positive Emotion tauschen.

Der Spruch „Die Zeit heilt alle Wunden“ bezieht sich häuft auf einen Zeitraum von Wochen, Monaten oder Jahren aber in diesem Fall trifft es bereits auf die 90 Sekunden zu.

Tipp 4 um nicht mehr todunglücklich zu sein:

Besuche die Natur

Viele Menschen erzählten mir, dass sie einfach gerne in die Natur gehen, wenn sie unglücklich sind.

Ein Stück durch den Wald oder am Wasser entlang zu laufen, kann sehr gut dabei helfen, negative Emotionen leichter loszulassen.

Für mich ist das ein wirklich wertvoller Tipp, da er eben sehr leicht umsetzbar ist.

In der Natur hast Du einfach die Möglichkeit, alles rauszulassen.

Tipp 5 um nicht mehr unglücklich zu sein:

Werde aktiv und komme ins Handeln

Wenn Du unglücklich bist, befindest Du Dich eher in einer gelähmten, passiven Rolle und fühlst Dich möglicherweise im Stich gelassen.

Doch solltest Du Dir an dieser Stelle überlegen, wie Du aktiv daran arbeiten kannst, Dein Unglück zu überwinden.

Viele Menschen begeben sich in eine Art Spirale, sind unglücklich und tun nichts dagegen.

Daraufhin passieren aber womöglich neue Dinge, die wieder dazu führen, unglücklich zu sein.

Wenn Du diese Spirale durchbrechen möchtest, musst Du aktiv handeln, erkennen woher Dein Unglück kommt und daran etwas ändern.

Tipp 6 um nicht mehr todunglücklich zu sein:

Fokussiere Dich nicht auf den Umstand, der Dich unglücklich macht

Wenn Du Dich ständig auf den Grund fokussierst, der Dich unglücklich macht, wirst Du dieses Gefühl noch verstärken.

Das ist ein ganz normaler Neuromechanismus des Gehirns.

Beschäftigst Du dich möglicherweise damit, ein rotes Auto zu kaufen, wirst Du ständig und überall rote Autos sehen.

An unser Unglück jedoch wollen wir nicht häufiger erinnert werden, sondern das Ziel verfolgen, wieder positiv zu denken.

Tipp 7 um nicht mehr todunglücklich zu sein:

Sprich über Deine unglückliche Situation

Ein ganz wichtiger Aspekt ist, über dein Unglück zu sprechen und Dir den Schmerz von der Seele zu reden.

Du solltest auf keinen Fall versuchen, allein mit Deinen Problemen fertig zu werden.

Vertraue Dich einem Freund an oder spreche mit einem Coach.

Du musst auch nicht zwingend mit einem Experten sprechen.

Es ist einfach wichtig, die Emotion nicht in Dich hineinzufressen. Das Gespräch zu suchen wird sehr hilfreich und befreiend sein.

Tipp 8 um nicht mehr todunglücklich zu sein:

Höre Musik

Oftmals kann es hilfreich sein, wenn Du an Deinem absoluten Tiefpunkt Musik hörst.

Anfangs eventuell ein gefühlvolles Lied, bei dem Du all Deine Emotionen rauslassen kannst.

Dann tausche das Musikstück gegen etwas Belebendes und Schwungvolles, was Dich aus Deiner Trauer rauszieht und zurück ins Leben holt.

Das wird Dir sicher das Gefühl vermitteln, dass Du unbedingt wieder an Deinem Glück arbeiten möchtest.

Das waren meine 8 Tipps, nicht mehr unglücklich zu sein. Ich hoffe, sie werden Dir weiterhelfen und freue mich, dass Du dabei warst

 

Support ist kein Mord ; )

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi, André ! Ich bin ein großer Fan Deiner Frau und habe mir gerade mal Deinen Beitrag angehört. Frage: Warum wehren wir uns immer gegen alles Traurige oder auch gegen Wut, Frust etc.??? Stell Dir mal vor, es wäre 365 Tage lang draußen nur Sonne, 30 Grad? Das wäre doch langweilig! Warum ist es in Ordnung, zu lachen, wenn wir etwas lustig finden und anders herum ist es für die meisten Menschen nicht in Ordnung, zu heulen, wenn wir etwas traurig finden? Klar ist Realität subjektiv aber der, der etwas als unglücklich, ungünstig, schmerzhaft etc. empfindet hat doch auch ein Recht darauf, denn für IHN ist es so! Mein Mann hat gern gesagt: „Jeder steckt in seiner Haut“. Ich sage: Keiner hat eine Vorstellung davon, was es bedeutet Felicitas zu sein!“ Wenn ich mal einen “ Die-Welt-hat-heute-einen-ernstzunehmenden-Gegner-Tag habe, dann höre ich dazu passende Musik ( gerade sehr gern den Song“ Labyrinth“ des Rappers Kontra K) Der beschreibt sehr schön( für mich) die unterschiedlichen mentalen Kräfte, die zeitweilig an einem zerren können. Oder ich veranstalte eine “ Was-bricht-uns-das-Herz-Matinee“ mit lauter traurigen Filmen auf DVD. Außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Schreiberling und analysiere wirkliche Problieme, die ich habe gern auf dem Papier. Versteh mich richtig, André: DEINE Tipps sind für Leute, die sich besser fühlen wollen. Das ist in Ordnung. Es ist hilfreich und ich fand es hochinteressant, dass eine Emotion nur 90 Sekunden dauert-das wusste ich noch nicht. Es ist mir nur allgemein aufgefallen, dass die Gesellschaft immer weniger Toleranz aufbringt für die notwendigen Pendants zu den positiven Gefühlen, die wir alle so sehr lieben und haben wollen.

    1. Hallo Felicitas,

      vielen Dank für deine Nachricht! Ja du hat schon recht – meine Folge ist nur für Menschen, die sagen „ich möchte raus aus der Emotion“.
      Aber natürlich MUSS man die Emotion nicht ändern wollen. Es kann gut sein, dass du gerade mit deinem jetzigen Emotionalen Zustand sehr zufrieden bist. Auch wenn er für andere recht unglücklich aussieht.

      Mir ist nur immer wichtig, mögliche Lösungen aufzuzeigen, wenn man nicht genau weiß, wie man überhaupt aus der Trauer oder der negativen Emotion rauskommen soll 🙂

      Beste Grüße

      André

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